Kaufnebenkosten-Rechner Schweiz

Berechnen Sie alle Nebenkosten beim Hauskauf in Schaffhausen, Thurgau und Zürich — transparent, live und anpassbar.

CHF 300'000CHF 5'000'000

Kanton

Keine Handänderungssteuer, aber Beurkundungs- und Grundbuchgebühren.

25%

Mindestens 20% gemäss FINMA-Vorgaben (10% hartes EK + 10% aus 2. Säule erlaubt).

Käufer 50% / Verkäufer 50%

In der Schweiz üblich: hälftig geteilt.

Annahmen Kanton Schaffhausen

  • Handänderungssteuer: 0 %
  • Beurkundungsgebühr: 0.7 %
  • Grundbuchgebühr: 0.1 %
  • Schuldbrief-Errichtung: 0.25 % der Hypothek

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KaufpreisCHF 1'200'000

Kaufnebenkosten

HandänderungssteuerCHF 0
Beurkundung (50%)CHF 4'200
Grundbucheintrag (50%)CHF 600
Schuldbrief 0.25%CHF 2'250
Bank-SchätzungCHF 800
Umzug & EinrichtungCHF 2'000
Weitere KostenCHF 500
Total NebenkostenCHF 10'350
Anteil vom Kaufpreis0.86 %

Finanzierung

HypothekarsummeCHF 900'000
EigenkapitalCHF 300'000
+ NebenkostenCHF 10'350
Eigenkapital-BedarfCHF 310'350
Gesamtkosten KaufCHF 1'210'350

Sie planen einen Verkauf? Berechnen Sie auch unsere transparente Maklerprovision. → Zum Verkaufs-Konzept

⚠️ Diese Berechnung ist eine Schätzung und ersetzt keine Steuerberatung. Tatsächliche Kosten können je nach Notar, Bank und individuellen Umständen variieren. Verbindliche Werte erhalten Sie beim kantonalen Steueramt oder Ihrem Notar.

Kaufnebenkosten verständlich erklärt

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in der Schweiz?

Je nach Kanton liegen die Kaufnebenkosten typischerweise zwischen 0.5 % und 2 % des Kaufpreises. In Schaffhausen und Zürich sind sie tiefer (keine Handänderungssteuer), im Thurgau höher (1 % Handänderungssteuer). Dazu kommen Notar- und Grundbuchgebühren, die Schuldbrief-Errichtung sowie Pauschalen für Bank-Schätzung und Umzug.

Wer zahlt die Handänderungssteuer?

Üblicherweise trägt sie der Käufer, geregelt ist das kantonal. Schaffhausen und Zürich erheben keine Handänderungssteuer, der Thurgau 1.0 % des Kaufpreises. Beurkundungs- und Grundbuchgebühren werden dagegen oft hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.

Was kostet ein Schuldbrief?

Die Errichtung eines Register-Schuldbriefs kostet rund 0.2 % bis 0.3 % der Hypothekarsumme (im Rechner mit 0.25 % angenommen), zuzüglich allfälliger Eintragungsgebühren. Bei bestehenden Schuldbriefen, die übernommen werden, entfallen diese Kosten ganz oder teilweise.

Welche Eigenkapital-Mindestquote gilt?

Mindestens 20 % des Kaufpreises müssen als Eigenkapital eingebracht werden. Davon müssen mindestens 10 % „hartes" Eigenkapital sein (Spar­guthaben, Wertschriften), die restlichen 10 % dürfen aus Mitteln der 2. Säule (Pensionskasse) stammen — gemäss FINMA-Vorgaben.

Wieviel Eigenkapital brauche ich wirklich?

Sie brauchen das Eigenkapital für den Kaufpreis PLUS die Kaufnebenkosten. Letztere zählen nicht zur Belehnung der Bank und müssen zusätzlich aus eigenen Mitteln bezahlt werden. Der Rechner weist diesen gesamten Eigenkapital-Bedarf separat aus.

Wie unterscheiden sich die Kantone?

Schaffhausen: keine Handänderungssteuer, dafür etwas höhere Beurkundungsgebühr. Zürich: keine Handänderungssteuer (2005 abgeschafft), tiefe Notargebühr. Thurgau: 1.0 % Handänderungssteuer, dafür tiefere Beurkundungs- und Grundbuchgebühren. Für Käufer ist der Thurgau dadurch meist am teuersten.

Warum ist Schaffhausen günstiger für Käufer?

Weil keine Handänderungssteuer anfällt. Die Nebenkosten beschränken sich auf Beurkundung, Grundbucheintrag und Schuldbrief-Errichtung und bleiben damit für Käufer meist unter 1.5 % des Kaufpreises.

Was bedeutet „Tragbarkeit"?

Tragbarkeit ist die Faustregel der Banken zur Finanzierbarkeit: Die kalkulatorischen Wohnkosten — kalkulatorischer Zins (rund 5 %), Amortisation der 2. Hypothek und Unterhalts-/Nebenkosten — dürfen zusammen höchstens etwa ein Drittel des Brutto-Haushaltseinkommens ausmachen.